Pharmariesen beherrschen den Markt


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Pharmariese

Wer eine tropfende Nase, einen schmerzenden Kopf oder Verdauungsprobleme hat, greift schnell zu Medikamenten aller Art. Was die wenigsten nicht wissen: Der Markt für Medikamente wird von einigen wenigen Pharmariesen bestimmt.

Diese entwickeln, produzieren und vertreiben fast alle gängigen Arzneimittel weltweit. Der Markt wird zwischen den USA, der EU und Japan aufgeteilt. Fast 1,1 Billionen US-Dollar Umsatz wurden alleine 2014 mit Medikamenten erzielt. Das Geschäft mit der Gesundheit floriert also. Wesentlichen Anteil daran haben die großen Pharmariesen, die immer neue Produkte entwickeln und auf den Markt bringen.

 

Das sind die wichtigsten Pharmariesen

Als Pharmariese bezeichnet man dabei einen Konzern, der maßgeblich an der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Medikamenten aller Art beteiligt ist. Die größten Pharmariesen sind dabei:

  • Eli Lilly (USA)
  • Elanco und Monsanto (Eli Lilly-Tochter)
  • Bayer HealthCare (Leverkusen)
  • AstraZeneca (London)
  • Merck & Co
  • Sanofi (Paris)
  • GlaxoSmithKline plc (London)
  • Pfizer (USA)
  • F. Hoffman-La Roche AG (Basel)
  • Novartis (Basel)
  • Johnson & Johnson (USA)

Diese zehn Pharmariesen sind marktführend in einzelnen Bereichen. Eli Lilly ist vor allem aufgrund der Antidepressiva bekannt geworden, bei Merck & Co. ist es das Asthma-Medikament Singulair, welches den Bekanntheitsgrad steigerte und Sanofi steht für die Herstellung von Impfstoffen aller Art.

 

Fast nur Medikamente von Pharmariesen am Markt

Wer sich auf dem Markt, ob in der Apotheke vor Ort oder der Online-Apotheke umsieht, stellt bei genauerem Hinsehen fest, dass fast alle Medikamente von einem der großen Pharmariesen stammen. Auf den ersten Blick wird es vielleicht nicht sofort deutlich, aber beispielsweise das bewährte Medikament Aspirin gehört zum Bayer Konzern. Auch das bekannte Fenistil-Gel etwa kommt nicht von einem kleinen Hersteller, sondern von Pharmariese Novartis.

Ob man nun online Medikamente kaufen will oder sich in der Apotheke beraten lässt, die Wahrscheinlichkeit, dass man dabei an ein Produkt der Pharmariesen gerät, ist überproportional hoch. Lediglich bei den Generika, also den Nachahmerprodukten, kann man unter Umständen an einen anderen, etwas kleineren Konzern geraten. Doch garantiert ist das nicht, denn auch die Pharmariesen mischen in diesem Bereich kräftig mit.